DVD-Kritik: Der Diktator

Leider holt Cohen zu wenig aus dem Thema heraus

Sacha Baron Cohen wird in den Medien gerne als Bad Boy. Warum dies so ist, hab ich mich immer gefragt. Sein Humor erschöpft sich meist in Klein-Kinder-Furzspielchen oder Klischeehumor, der jedoch nicht wirklich schwarz wirkt, sondern schlicht verkindet. Mit “Der Diktator” traute sich Coher erneut an ein Reizthema. Aus viel Potenzial wurde wiederum nur ein laues Lüftchen.

Zur Story: Admiral General Aladeen (Cohen) ist ein Diktator in einem fiktiven Land im Nahen Osten. In radikaler Art und Weise tut er alles dafür, unangetastet zu bleiben. Widerworte toleriert er nicht, Menschen mit anderen Ansichten werden gleich erschossen. Auf einer Reise in die USA wird Aladeen schließlich entführt und umgestylt und findet nur schwerlich zurück zu seinem geliebten Diktatorposten. Vielleicht kann ihm die linksradikal eingestellte Zoe helfen?!…

Klingt vielleicht im ersten Moment ganz witzig, ergießt sich aber in schlechten Zoten (Über eine Szene, in der Leute mit Urin übergossen werden, hätte man vielleicht zu Scary Movie Zeiten in den 90ern gelacht) und einfacher Oberflächlichkeit. Eigentlich schade, denn das Thema bietet an sich sehr viel…

Schulnote: 4

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