DVD-Kritik: Copper – Justice is brutal

copper

Junger Cop schlägt sich durch das brutale Amerika des 19. Jahrhunderts

Wieder eine gute Serie, die auf dem harten Markt keine richtige Chance erhielt. Denn die Serie wurde nach 2 Staffeln eingestellt. Und wieder auch einmal ein Beweis dafür, dass Komplexität nicht unbedingt Zuschauer zieht. Kopf ausmachen und schauen; das ist das, was der geneigte Fernsehzuschauer heut meist sehen will.

Aber zum Inhalt:

Kevin “Korky” Corcoran ist ein junger Polizist irischer Herkunft und ein Copper im New Yorker Stadtviertel “Five Points”. Rassismus ist ebenso an der Tagesordnung wie Korruption. Corcoran selbst ist mental vorbelastet. Seine Frau ist spurlos verschwunden, seine Tochter tot. Er gerät gerne in politische Intrigen der mächtigen Aristokraten, kümmert sich jedoch am liebsten um die einfache Bevölkerung. An seiner Seite weiß er stets den Arzt Matthew Freeman, der nicht nur medizinisch, sondern ihm auch oft moralisch zur Seite steht.

In einer Nebenrolle: Franka Potente als Bordellbesitzerin.

Copper ist einerseits eine Krimiserie à la Law & Order, will andererseits aber auch Drama sein. Und genau hier wird es komplex. Die Serie spielt sehr oft mit politischen Intrigen und Verstrickungen unterschiedlicher Charaktere, die nicht zwingend zum Main der Serie zählen. So verliert man gerne den Überblick, wer wen jetzt wo vergiftet und erschossen hat, was die Serie z.T. schwierig macht. Spannend ist sie jedoch allemal.

Schulnote: 2

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