DVD-Kritik: Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt

endederwelt
Ein wirklich schöner Film, wenn nur das Hollywood-Ende nicht wäre

Noch drei Wochen, dann ist Weltuntergang. Mit hundertprozentiger Sicherheit wird der Asteroid Matilda auf die Erde stürzen und alles Leben auslöschen. Und als ob das nicht schon aussichtslos genug sein könnte, wird der unauffällige Dodge (Steve Carell, Jungfrau(40), männlich, sucht…) zu allem Überfluss auch noch von seiner Frau verlassen, die aber “schon immer unglücklich ausgesehen hat” wie Diane, die Frau seines besten Freundes Warren findet.

Man versetze sich mal in die Situation, die durch so eine nahende Apokalypse entsteht. Macht es noch Sinn zur Arbeit zu erscheinen? Wohl kaum, außer, man hat vielleicht den geilsten Job auf der ganzen Welt, wozu Versicherungsvertreter wohl kaum zählen dürfte. Trotzdem erscheint Dodge weiterhin gewissenhaft an seinem Arbeitsplatz. Wieso sollte man sich noch ans Gesetz halten? Was sind die Dinge, die man unbedingt mal gemacht haben muss? Wie möchte man die letzten Stunden verbringen? Doch ganz bestimmt nicht allein! Das zumindest findet Diane und nimmt dies zum Anlass, ihn auf einer Party, auf der auch die Kinder Schnapps trinken dürfen, mit ihrer Freundin Karen (Melanie Lynskey, Rose aus Two and a Half Men) zu verkuppeln. Doch was bringt es jetzt noch eine Frau von Grund auf kennen zu lernen? Dodge sieht keinen Sinn darin und lehnt ab.

Doch diese Einstellung ändert sich über Umwege, als er die junge Penny (Keira Knightley, Fluch der Karibik 1-3) kennen lernt, die den letzten Flieger verpasst hat, der sie zu ihrer Familie hätte bringen können. Als sie ihm schließlich noch Post zurück gibt, die versehentlich in ihrem Briefkasten gelandet ist, findet er einen Brief seiner großen Jugendliebe von der High School und beschließt, dass sie die Person sein wird, mit der er das Ende erleben will.

Mit der Aussicht auf einen Bekannten, der ein Flugzeug hat und sie zu ihrer Familie bringen kann, nimmt Dodge Penny mit auf einen Road Trip, der die Surrealität der Situation herrlich widerspiegelt und nur durch das zu Hollywood-artige Ende getrübt wird.

Fazit: Ein sehr schöner, sowie lustiger Film, der extrem stark anfängt, am Ende aber ein kleines bisschen schwächelt. Dennoch definitiv sehenswert.

Schulnote: 2-

 

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