CD-Preview: MASEN – Wenn schon suchen, dann das Glück (VÖ: 12.11.2010)

Man nehme moderne Popmusik, schütte ein wenig Reggae dazu, kombiniere das ganze mit moderner Reinhard Mey-Lyrik und voilà: Das Ergebnis heißt MASEN.

Masen erzählt Geschichten: Von Liebenden und Entliebten, Seemännern, Notgeilen, Zweiflern…von verschiedenen Arten von Menschen mit eigenen Eigenschaften, Charakteren, auch Schwächen.

Mal traurig, mal lustig, mal grotesk, auch strange. Das ist nicht wirklich neu: Alte Fury in the Slaughterhouse-Fans werden sich womöglich erinnern. Auf deren Abschiedstour 2008 spielte Schultz, der ganz ähnliche Musik machte.

Gewiss handelt es sich nicht unbedingt um Kopf-Aus-Mucke, man muss schon etwas genauer auf die Texte hören, um die Musik zu durchblicken. Das ist anstrengend, ja, aber wer stundenlang vor irgendwelche Gemälden stehen kann, ohne mit der Wimper zu zucken, wird sich ja auch mal eine CD von Masen anhören können

Will man allerdings Atzen-mäßig abgehen, sollte man besser die Hände von dieser Art von Musik lassen.

Germanistikstudenten und junge Hobbyphilosophen werden aber mit dieser CD ihren Spaß haben. Und sollte Roger Cicero von Masen gehört haben, so dürfte er seine nächste Vorband gefunden haben.

Tracklist:

  1. Bin ich das?
  2. Liebe ist neu
  3. Seemannsballade
  4. Die Dinge sind
  5. Auf ein Wort nur (oder zwei)
  6. Barbie
  7. Langsam tanzen
  8. König des Leidens
  9. Irgendwann
  10. Wie es scheint
  11. Es wird Zeit
  12. Einfach so (Demo)

Bandhomepage: www.masen.de

Schulnote:  3

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