CD-Kritik: Van Halen – A Different Kind of Truth

Van Halen sind zurück – ohne Billigsynthies, ohne Jump, dafür mit saftigem Classicrock

Zugegeben: Ich war durchaus skeptisch, als ich hörte, dass Van Halen ne neue Scheibe rausbringen. Oft ist es ja bei Heroen der 70er und 80er so, dass sie niemals von ihrem Urkurs abweichen. Will die Band weiter JUMPEN oder  schafft sie doch den Absprung ihres Gassenhauers, der nie so richtig zu der Band passen mochte?! Sie schafftens! A Different Kind of Truth ist feinster Classicrock, zwar ganz im Stil der 80er, aber keineswegs billig, abgekupfert oder plump. Die Songs klingen frisch: Schon der Opener “Tattoo” gibt die Richtung an. Treibender – ja fast bluesartiger – und stampfender Rock wird uns da geboten werden. Passend sind die Songs gesetzt, das Niveau flacht zu keiner Zeit ab. Etwa in der Mitte des Albums kommt mein persönliches Highlight “Blood and Fire”. Eingängig, kraftstrotzend, gitarrenlastig. So gefallen mir Rockstars. Sie ruhen sich eben nicht aus, erfinden sich neu, auch wenn sie schon 30 Jahre im Geschäft sind. Und vor allem zeigen Van Halen hier stellvertretend für alle Altrocker: Lieber alt, gut und kraftvoll als der Mist, der uns heutzutage als Rock verkauft wird.

Schulnote: 2+

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