CD-Kritik: The Real McKenzies – Westwinds

Das neue Album der schottisch-kanadischen Folkpunker

In Szenekreisen sind die McKenzies natürlich eine Bank. Neben den Dropkick Murphys gehören sie zur absoluten Spitzenklasse des Dudelsack-Punks. Dazu die verrauchte Stimme von Sänger Paul McKenzie (dessen Nachname übrigens nur zufällig dem den Bandnamens entspricht; der Bandname entstammt des gleichnamigen schottischen Whiskeys) und man hat das Gefühl, als hätte man Dudelsackgetröte noch nie ohne Gitarren gehört.

“Westwinds”, so der Name des neuen Albums, ist anders und doch irgendwie gleich. Beim ersten Durchhören fällt auf, dass die McKenzies ein weniger ruhiger geworden sind. Klar: Pathos, Freiheitsliebe und die Schönheit Schottlands spielen auch dieses Mal eine zentrale Rolle. Doch “Westwinds” legt den Fokus eindeutig auf die Folkelemente. Die punkigen Gitarren werden zurückgeschraubt, in einigen Songs (My Luck is so bad, Barrett’s Privateers) wird mit viel Backvocals gearbeitet. Was dem Album definitiv fehlt, ist die Eingängigkeit der letzten Alben. Ein echter Kracher, der “Scots wha hae” oder “The Night the Lights went out in Scotland” ersetzen könnte fehlt.

Ist aber an sich nicht so schlimm: Die McKenzies waren schon immer eine Liveband und dbzgl. haben sie in den letzten Jahren überhaupt nichts eingebüßt.

Schulnote: 2-

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