CD-Kritik: The Lords – Lords 50

Das ultimative Live-Album einer der langlebigsten deutschen Rockbands, lang ersehnt und endlich zu kaufen…

Jeder deutsche Rockfan wird von den Lords schon einmal gehört haben, verdankt die Musikwelt ihnen doch Klassiker wie “Poor Boy”, “Gloryland” und “Michael”.

Endlich gibt es nun ein Live-Album. Alle Songs wurden neu eingespielt und auf den aktuellen Rock-Stand der Dinge gebracht. Der Sound ist gut, die englische Aussprache ist deutsch 🙂 Das ist aber keineswegs schlimm, sondern macht die Band absolut sympathisch. Bereits wenn Leo Lietz in “Poor Boy” mit [“wenn ei woas bohrn, ju no…”] die erste Zeile singt, möchte man den Refrain schon mitgrölen. Wir Deutschen werden uns nie anhören wie echte Briten oder Amis und die Lords zeigen uns, dass wir das auch gar nicht brauchen, wir können auch einfach denglisch singen…

Zum Album selbst: Es reiht sich Klassiker an Klassiker und selbst die Songs, die man bisher eher weniger kannte, sind absolute Anspieltipps. “Raindreams” eröffnet den Rockreigen und genauso geht’s durch und durch weiter. “Cut my Hair” sollte eine neue Lords-Hymne werden: Ein hammer Song, voller Witz und Ironie. Super !

Selbstverständlich darf auch die Rockversion von “Que sera sera” nicht fehlen. Ist der Song im Original mehr als langweilig, machen die Lords fast schon eine Art Punknummer daraus.
Zum Ende des Albums zeigen die Lords in einem Rockmedley, dass auch Coverversionen nicht immer schlecht sein müssen.

Fazit: Allein diese CD zeigt: Wer die Lords heute noch nicht live gesehen hat, sollte dies schleunigst nachholen. Die Lords sind zu gut für Oldiefestivals (wir berichteten) und sollten noch lange die deutsche Rockwelt bereichern. Dies tun sie immerhin seit über 50 Jahren!

Schulnote: 1

Die CD “Lords 50” ist über die Bandhomepage www.thelords.de zu beziehen. Dort gibt’s auch aktuelle Konzerttermine.

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