CD-Kritik: The Aqualung – We Bare All

The-Aqualung-We-Bare-All

(Post-)Rock (nicht nur) mit Köpfchen…

Nach ihrer selbstbetitelten Debüt-EP ist „We Bare All“ der erste Longplayer der osnabrücker Band The Aqualung. Die vier Musiker haben intelligentem (Post-)Rock verschrieben, welcher auf Genregrenzen keinen Wert legt. The Aqualung gehen meist sehr atmosphärisch zu Werke und überraschen dann mit abgefahrenen Riffs. Der zweite Song des Albums „Into The Wild“ steht dabei exemplarisch für das Album: Ein Wechselbad aus Klanglandschaften und monolithischen Gitarrenwänden. Das soll allerdings nicht heißen, dass jeder Song dem anderen ähnelt, ganz im Gegenteil, denn Abwechslung wird hier großgeschrieben. Nicht umsonst läuft der Longplayer seit einer Woche auf Dauerrotation in meinem Autoradio und zwar ohne Abnutzungserscheinungen. Auch wenn The Aqualung meistens relativ ruhig zu Werke gehen, können Songs wie „Chewinggumnun“ auch mal ganz schön krachen. Zusammengehalten wird der Bandsound besonders durch den Gesang von Johannes Schwitalla, welcher mit schönen Melodien besticht. Die Produktion von „We Bare All“ weiß zu gefallen: der Sound wirkt sehr organisch und natürlich, hier merkt man die Vorzüge des Live-Recordings. Diese CD ist ein ganz heißer Anspieltipp für alle Fans der etwas komplexeren Rockmusik!

 

Note: 1-

 

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Hompage der Band

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