CD – Kritik: Tenside – Chain Reaction

Seit der Bandgründung im Jahr 2004 haben es Tenside geschafft 3 Alben zu releasen, 3 professionelle Videoclips zu drehen und schon über 300 Live-Performances abzuliefern. Nun liegt mir das vierte Studioalbum namens “Chain Reaction” vor.

Die vier Münchener befinden sich stilistisch irgendwo zwischen Metalcore und Neo-Trash. Von der Gitarrenseite gibt es hier harte, neumodische Metal Riffs auf die Ohren. Natürlich besteht der Gesang von Frontmann “Daniel Kuhlemann” zum Großteil aus den genretypischen “Shouts”. In den clean gesungenen Passagen kommt zum Vorschein, dass der Mann tatsächlich eine klasse Stimme und ein Gespür für Melodien hat. Die 13 Songs des Albums sind sehr abwechslungsreich gehalten. Mal gibt’s nen Neckbreaker, dann wird es melodisch und an ein paar wenigen Stellen finden sich ein geschickt eingesetzte Keyboard Samples. Im Gesamtbild ergibt das Ganze eine homogene Mischung, die sich von dem Sound vieler Genrekollegen abhebt . Die Produktion des Albums ist sehr druckvoll und transparent, allerdings finde ich den Drumsound ein wenig zu viel nachbearbeitet, das hört sich schon fast nach Drumcomputer an. Meine persönlichen Highlights des Albums sind “Violent World”, bei dem “Christoph von Freydorf” von den Emil Bulls einen Gast Gesangspart übernimmt, und “At the mercy of the Bullet”.

 

Schulnote: 2

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Tenside bei Myspace

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