CD-Kritik: State of Evidence – Something Strange in the Neighbourhood

Guter Punkrock traditioneller Machart ist selten geworden. Fast alle neuen Bands, die in diese Richtung gehen, zeichnen sich durch diesen unsäglichen Emo-Jammergesang aus. Da tut es nur allzu gut, wenn mal wieder eine Band mit anständigem punkrockigem Gesang daherkommt, wie es bei State of Evidence der Fall ist. “Somthing Strange in the Neighbourhood” ist das Debütalbum der Oldenburger Band, die sich einer Mischung aus Punk und Alternative Rock verschrieben hat. Irgendwo zwischen Social Distortion, Fall Out Boy, Samiam und Foo Fighters soll der Sound der Combo liegen, was auch eine ganz gute Eckkoordinate für die Musik ist. Besonders Sänger Marco Janssen prägt den Sound von State of Evidence mit seiner rauhen Stimme und verleiht dem ganzen den nötigen “Dreck”. Aber auch der Rest der Band lässt nichts anbrennen. Die Riffs rocken, Drums knallen und der Bass treibt, wie es sich für ein anständiges Rock Album gehört. Die 11 Songs des Langspielers sind relativ abwechslungsreich gehalten. Nach vorne rockende Punknummern wie “Freakshow” oder “Reason” wechseln sich mit melancholischern Stücken wie “Somone better” oder “My Therapy” ab. Langweilig wird diese Mischung über Albumlänge zu keiner Minute. Auch die Produktion ist sehr ansprechend gelungen, der Sound von “Something Strange in the Neighbourhood” klingt klar und relativ natürlich. State of Evidence erfinden das Rad mit diesem Album zwar nicht neu aber bieten dafür einfach gute Musik. Daumen hoch!

 

Note: gut +

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