CD-Kritik: Siggi Schwarz & Friends – Still got the Blues (A tribute to GARY MOORE)

Generell sind ja Tribute CDs so eine Sache. Meist bleiben die Interpreten der Songs meilenweit hinter dem Original zurück. Besonders bei bereits verstorbenen Musikern, wie im Falle von Gary Moore, ist es noch eine diffizilere Angelegenheit ein anständiges Tribute-Album aufzunehmen. Schließlich will man dem Musiker ja posthum eine besondere Hommage erweisen. Der süddeutsche Gitarrist Siggi Schwarz, der unter anderem auch als Komponist und Produzent tätig ist, hat sich für das Album “Still got the Blues” mit weiteren Musikern zusammengeschlossen, um dem verstorbenen Großmeister eine Ehre zu erweisen. Für das Tribute haben Siggi Schwarz and Friends 14 Songs von Gary Moore neu arrangiert und eingespielt.

Nachdem ich meine anfängliche Skepsis überwunden und die CD in den Player geschoben hatte, waren meine Befürchtungen wie weggeblasen. Das Album beginnt mit der bluesigen Nummer “Cold Day in Hell”. Es ist sagenhaft mit wieviel Hingabe und Gefühl Siggi Schwarz diesen Song spielt…so muss sich ein Tribute anhören! Weiter geht es mit dem Moore-Klassiker “Still got the Blues”. Der Name des Songs ist hier Programm. Auch die darauffolgenden Songs haben es in sich. Blusige Nummern und Rockschinken geben sich die Klinke in die Hand, so dass das Ganze auch an keiner Stelle langweilig wird. Zusätzlich werden Siggi Schwarz & Friends hin und wieder von weiteren musikalischen Größen wie Lee Mayall (Neffe von John Mayall) und Steve Lukather (TOTO) unterstützt, was den einzelnen Songs noch eine besondere Würze verleiht. Auf der gesamten Albumlänge gibt es keinen Durchhänger zu verzeichnen, das Songmaterial wurde vorzüglich ausgewählt. Am Ende bleibt mir nur eine klare Empfehlung für jeden Gary Moore-Fan oder Liebhaber von Rock’n’Roll oder Blues auszusprechen.

 

Note: 1

 

Homepage von Siggi Schwarz

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