CD-Kritik: Senses May Wither – Polaris Breach

 

Senses May Wither ist eine junge Band aus Bayern, die nach 5 Jahren Bandgeschichte bereits auf so einige Erfolge verweisen können. Nach der ersten EP der Band, die 2009 veröffentlicht wurde, erscheint nun das eigenständig produzierte Erstwerk in voller Länge „Polaris Breach“.

 

Die Musik von Senses May Wither liegt irgendwo zwischen schwedischem Death Metal (In Flames, Chlidren of Boddom) und modernem Thrash-Metal (Machine Head). Der „Gesang“ von Michael Klingenberg beschränkt sich dabei auf aggressive Shouts…von einem Wechsel zwischen Aggro-Gesang und cleanen Passagen, den die Kollegen aus dem Metalcore-Genre  häufig verwenden, wird (glücklicherweise) abgesehen. Die Gitarrenleads bleiben im Ohr hängen, die Riffs sind knackig und die Drums energiegeladen. Auch spiel- und produktionstechnisch ist „Polaris Breach“ über jeden Zweifel erhaben. Die Jungs verstehen ihr Handwerk. Elf mal gibt es voll auf die 12. Wo wir auch bei dem größten Kritikpunkt des Albums wären: Es gibt weder richtige Song-Highlights auszumachen, noch weicht man merklich von den vorgegebenen Pfaden ab. Über 40 Minuten Spielzeit wird das Ganze dann schon ein wenig eintönig. Ein wenig mehr Abwechslung hätte der Platte sicherlich nicht geschadet. Nichtsdestotrotz hat die Band ein solides Debüt hingelegt, wer auf diese Musikrichtung steht sollte ein Ohr riskieren. Anspieltipps: „Into Hell“ und „Day of Reckoning“.

 

Schulnote: 2 –

Senses May Wither bei MySpace

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