CD-Kritik: Selig – Magma

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Bluesiger Rock – Made in Germany

Lange Zeit war es ruhig um die deutsche Band Selig. Die hamburgische Formation hatte in den 90ern mit drei Alben einen relativ hohen Bekanntheitsgrad erreicht, zerbrach jedoch an dem Medienrummel. Nach der Wiedervereinigung 2008 kommt nun schon das dritte Album „Magma“.

Der insgesamt sechste Selig-Longplayer beginnt mit „Ich lüge nie“, welcher alle Elemente enthält, die Selig auszeichnen: Crunchige, bluesige Gitarren, groovige Bassläufe, Jan Plewkas Gesang und seine Texte, die nicht selten ein wenig außergewöhnlich daher kommen. Mit „Alles auf einmal“ folgt dann der mitunter poppigste Track des Albums. Sehr radiotauglich und mit einem Mitsing-Refrain setzt  sich das Stück schnell im Gehörgang fest. Weiterhin finden sich auf dem Album rockige Nummern wie „Sie scheint“ und „Love and Peace“, die mit groovigen Rhythmen überzeugen. „Schwester Schwermut“ und „Zeit“ bestechen mit leicht melancholischem und nachdenklichem Grundklang. Alles in allem ist Magma ein starkes Album geworden, das viel Abwechslungsreichtum bietet und sich fernab jeglicher Trends bewegt. Alle Selig-Fans können bedenkenlos zugreifen, aber auch Fans von Rockmusik sollten ein Ohr riskieren!

 

Note: 2+

 

Homepage der Band

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