CD-Kritik: Sasha – The One

Sasha-The-One

Ein ziemlich gutes Pop-Album

Fünf Jahre nach seinem letzten Studioalbum bringt Sascha Schmitz alias Sasha mit The One sein mittlerweile sechstes Studioalbum auf den Markt, wenn man seine beiden Alben als (Dick Brave) mal nicht mit zählt. Und anders als viele seiner Kollegen, die sich der Pop-Musik verschrieben haben, zeigt er, dass man auch in diesem Genre gute Musik machen kann, die abwechslungsreich ist und seine einzige Daseinsberechtigung nicht darin sieht, olle Kamellen “neu” zu interpretieren oder möglichst dröhnenden Bauernbass einzuflechten.

Was Sasha auf diesem Album präsentiert sind hauptsächlich Liebeslieder, man darf es wohl irgendwo als Liebeserklärung an seine Verlobte und somit irgendwie als Konzeptalbum verstehen, was er dabei aber nicht vernachlässigt ist der Abwechslungsreichtum, den ein gutes Album ausmacht. Wo sich anderswo jedes Lied grob gleich anhört, vermischt der mittlerweile 42-jährige unterschiedliche Einflüsse, ist mal mehr schnulzig, mal funky, mal ein bisschen rockig, mal mit Reggae-Einflüssen, mal mit Bläsern, mal mit Streichern, mal nur mit Klavier und mal mit Synthies unterwegs. Kein Song ist wie der vorhergehende.

Man möge mich nicht falsch verstehen, was Sasha hier abgeliefert hat, ist sicherlich kein absolutes Meisterwerk der Musikgeschichte, zeigt jedoch, dass es noch Künstler (in Deutschland) gibt, die in der Lage sind, ein gutes Pop-Album aufzunehmen. Auch textlich wird man keine Interpretationsschinken schreiben können, es sind jedoch keine Ausfälle mit dabei, wie man sie sonst meistens von nationalen Interpreten geliefert bekommt, die auf Englisch singen, um ihre schlechten Texte etwas zu kaschieren.

Fazit: Ein gutes Pop-Album, an dem sich einige Kollegen hoffentlich ein Beispiel nehmen und das als seichte Musikunterhaltung absolut herhalten kann.

Schulnote: 2-3

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