CD-Kritik: Runrig – The Story

runrig

Letztes Album der Schotten, das die Rockmusik nun endgültig in Rente schickt

Ich bin enttäuscht. Runrig sind eine Band, die schon immer einen gewissen Unterschied zwischen CD- und Live-Produktion gemacht haben. Die Alben sind meist etwas schwülstig, poppig, auch synthielastig, weshalb der Begriff Folkrock an sich deplatziert ist. Live ist die Band komplett anders. Hier wird schon gerne mal gerockt.

Und so hoffe ich, dass es bei der Abschiedstour zum letzten Album “The Story” auch so kommen wird. “The Story” ist – selbst für Runrig – zu poppig. Beim ersten Durchhören hatte ich direkt U2 im Kopf, die sich Andreas Bourani einverleibt haben. Extrem viel Pathos, Synthiekram (der meiner Meinung nach in einer guten Folkplatte nichts bis sehr wenig zu suchen hat) und weichgespült. Man möchte sagen: Radiotauglich. Auch wenn die wenigsten Radiostationen wohl tatsächlich Runrig spielen würden.

Schade! Die Band hätte durchaus nochmal zum Abschluss richtig fetzen können. Was bleibt ist, dass sich eine Band schlichtweg kaum weiterentwickeln wollte. Meine Traurigkeit hält sich in Grenzen.

Schulnote: 3-4

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.