CD-Kritik: Roterfeld – Blood Diamond Romance

Falco würde im Grab rotieren…

Aaron Roterfeld, der „Falco des Düster Rock“ wie ihn seine Plattenfirma nennt, hat außer der Staatsbürgerschaft nicht viel mit dem echten Falco gemein. Auch sein am 14. Oktober veröffentlichtes Debüt-Album „Blood Diamond Romance“ bietet nichts, was diesen Vergleich rechtfertigen könnte. Falco war einer der größten österreichischen Popstars des letzten Jahrhunderts, international bekannt und beliebt, wusste immer zu polarisieren. Roterfelds Debüt „Blood Diamond Romance“ bietet hingegen absolut nichts Neues oder Herausragendes, was ihn aus der Masse herausstechen lässt. Es ist eine Platte nach Schema F. Von düsteren, melancholischen Liedern bis hin zu lauten Bombastliedern ist die ganze Palette abgedeckt. Instrumental wird ebenfalls das volle Spektrum, vom Orchester bis hin zu verzerrten Gitarren (aber immer mit Synthie-Unterstützung) bedient. Rein technisch ist also alles da um ein gutes Album zu ergeben. Auch Themen und Roterfelds Stimme passen gut ins Gesamtbild. Was fehlt ist einfach der letzte „Kick“, der das Debüt des Alpenländers zu etwas besonderem macht. Es klingt, als hätte man es so oder in ähnlicher Form schon einmal gehört. Insgesamt ist „Blood Diamond Romance“ also eine durchschnittliche Platte die für Genre Fans interessant sein könnte, für alle anderen wird wohl zu wenig geboten.

 

Note: 3 –

 

Roterfelds Homepage

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