CD-Kritik: Ronan Keating – Fires

Das neue Album des irischen Schmusebarden

Nachdem Ronan Keating ja in den letzten Monaten eher durch seine Affären in der Klatschpresse zu finden war, versucht er jetzt mit einem neuen Album die Schlagzeilen zu seinen Gunsten zu wenden. Eins vorab : So richtig überzeugen kann mich das Album nicht. Aber von einem (Ex-) Boyzone ist auch keine Quadratur des Kreises zu erwarten. Gewohnt poppig  beginnt das Album mit der gleichnamigen Single, die zwar solide nach Keating klingt, aber eben nichts Neues offenbart. Keating bleibt seinem Stil, der ihn zum Multimillionär gemacht hat, treu und kann sich leider immer noch nicht völlig aus  der Boygroup-Szene verabschieden. Leider stammen nur 2 der Songs auch aus seiner Feder, nämlich „I´ve got you“  und das Kuschelrock-taugliche „Easy now my dear“. Einzig „Lullaby“ fällt mit einer kurzes Rapsequenz unterstützt von  Kiz ein wenig aus dem sonst so schmusigen Rahmen. Auch „NYC Girl“ will mit Anleihen der Discoszene nicht so recht ins Konzept passen. Alles in allem aber nur was für Fans des irischen Sängers, die für das Album bisher durchweg lobende Worte finden. Es steht zu erwarten, dass die Single „Fires“ solange bei SR 1 gedudelt wird, bis sie auch dem letzten Zuhörer gefällt. Schade, denn aus der Stimme könnte man mehr machen.
Schulnote : 3 bis 4

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