CD-Kritik: Rise Against – The Black Market

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„Endgame bedeutete alles andere als Gameover“

Rise Against publizierten am 11. Juli 2014 ihr 7. Studioalbum „The Black Market“. 12-Songs-stark ist die Scheibe, geprägt von der gewohnten Punk/Alternative – Power der 4 Musiker aus Illinois.

Der erste Song (The Great Die-Off) beginnt mit einem von Violinen gespielten Intro. Verglichen mit dem herkömmlichen Stil der Band, ist dies sehr unerwartet und schafft jede Menge Spannung. Danach geht es aber im Rise Against Stil weiter. Solche feinen Innovationen fallen auf, warum nicht mehr davon?

Das Thema ist der Preis, den man zahlen muss, um sich seiner selbst bewusst zu werden. Ein kompliziertes Thema, wie ich finde. Sänger und Aushängeschild Tim McIlrath ist sich bewusst, dass Rise Against eine Band ist, die politische, aber auch persönliche Texte rüberbringt („Unsere Songs haben schon immer diese beiden Welten vereint, und ich persönlich finde, dass Introspektion eine viel größere Rolle auf dem neuen Album spielt“).

Rise Against klingen mal wieder unverwechselbar. Sie sind ihrem Sound treu geblieben. Jedoch ist dies auch zu kritisieren. Der Aufbau der Songs ist etwas monoton gehalten, es gibt viele hymnische Melodien, jedoch bleibt keine richtig hängen, weil sie schon fast inflationär benutzt werden. Die Power ist kontinuierlich auf einem Level.

Sehr cool ist, dass sie bei „Zero Visibility“, dem 9. Song des Albums, ein hervorragend gespieltes Gitarrensolo drin haben. Mehr davon!

Auch die Ballade darf natürlich nicht fehlen. Gefühlvoll, ausdrucksstark und von Streichern begleitet erklingt „People Live Here“.

Insgesamt ein gutes Album mit unverkennbarem Stil. Lediglich fehlt es etwas an weiterer Innovation.

Schulnote: 2

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