CD-Kritik: Pianos Become The Teeth – Keep You

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Abkehr vom bisherigen Stil

Was Pianos Become The Teeth auf den letzten beiden Alben ausmachte, war das eindringliche Geschrei das Fronters Kyle Durfey, der seine Wut, Ohnmacht und Schmerz in die Welt hinausschrie. Besonders der Kampf seines Vaters mit Multipler Sklerose und dessen früher Tod waren immer wieder Themen der Lieder. Als ich nun das neuen Album „Keep You“ einlegte und die ersten Lieder hörte war ich sehr überrascht. Was ist denn beim Wechsel zum neuen Label Epitath Records passiert? Das Geschrei ist pasé, ersetzt durch klaren aber nicht minder eindringlichen Gesang. Und noch mehr. Durch den Gesang werden die Stücke noch intensiver, ziehen einen förmlich in die Klangwelt der Band hinein. Selten hat die Abkehr vom eigentlichen Stil bei einer Band so gut funktioniert und diese auf eine neues Level gehoben. Klar, man mag damit vielleicht einige der älteren Anhänger verschrecken, ich empfehle aber jedem Fan dem Album eine Chance zu geben sich zu entfalten. Denn dies ist eine Platte die mit der Zeit wächst, gedeiht und erst dann all ihre Facetten zeigt. Von mir gibt es dafür eine klare Kaufempfehlung.

Note: 1

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