CD-Kritik: Nine Inch Nails – Hesitation Marks

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Mr. Reznor is back…

Lange Zeit war es ruhig um Nine Inch Nails, die Band, die eigentlich nur aus einem festen Bandmitglied besteht. Trent Reznor ist das Mastermind, der Kopf hinter Nine Inch Nails. In den letzten Jahren hat er sich eher der Komposition von Filmsoundtracks („The Social Network“, „Verblendung“) und dem Projekt seiner Frau („How to destroy angels“) beschäftigt. Nach dem relativ kurzen Album  „The Slip“ folgt nun mit „Hesitation Marks“ wieder ein vollwertiger Longplayer. Das Coverdesign erinnert an einen Meilenstein der Bandgeschichte („The Downward Spiral“) und siehe da, es stammt auch vom gleichen Künstler. Dies ist jedoch nicht die einzige Parallele zu dem Bandmeisterwerk. Auch die destruktive Atmosphäre von „The Downward Spiral“ lugt ab und an wieder durch. Jedoch regiert hier nicht mehr der blanke Hass und Frustration wie auf dem Überwerk, Reznor geht viel subtiler zu Werke. Man merkt ihm an dass er nicht mehr der selbszerstörerische, zerrissene und zugekokste Rockstar ist sondern Familienvater. „Hesitation Marks“ ist durchweg sehr elektronisch und eher minimalistisch geraten. Es gibt nur weinige Songs wie z.B. „Came Back Haunted“ die in das „klassische“ Nine Inch Nails Schema (wenn es das überhaupt gibt…) passen.  „Copy of a“ erinnert auf seine eigene Art und Weise an das Debüt Album der Band. Besonders „Find my way“ sticht aus der Masse der Songs hervor. Mit „Everything“ ist ein Song vertreten, der mit seiner zufriedenen Art irgendwie nicht so recht zu der Band passen will. Alles in allem ist „Hesitation Marks“ ein etwas anderes Nine Inch Nails Album geworden, was allerdings nicht heißt, dass es minder gut ist.

 

Note: 2+

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2 Gedanken zu „CD-Kritik: Nine Inch Nails – Hesitation Marks“

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