CD-Kritik: Nik P. – “Come on Let’s Dance – Best of Remix”

Wieso um Himmels Willen gibt es Schlager? Und warum gibt es so viele Leute, die diese Musikrichtung mögen?? Ich habe es noch nie verstanden, dass es so eine große Fangemeinde der seichten musikalischen Unterhaltung gibt. Das Schema der Songs sollte tunlichst einfach sein: Strophe, Refrain, Strophe, Refrain…evtl. gibt es davor noch ein Intro. Der Takt: in der Regel 4/4 produziert von einem Drumcomputer oder E-Drums.  Der Rest der Musik sollte ebenfalls größtenteils aus der Konserve kommen. Und dann ist da das Herzstück des Schlagersongs: der Text. Möglichst flach, einfach und eingängig sollten dieser sein, damit jeder Ballermannbesucher mit 2 Promille auch noch seine Lieblingsliedchen mitträllern kann. Und ja kein Thema ansprechen, das jemanden irritieren könnte. Am besten eignen sich da Themen wie Liebe, Sehnsucht und „Jugenderinnerungen“. Genau dieses Schema hat der österreichische Schlagersänger und -komponist  Nik P. verinnerlicht und fährt damit anscheinend gar nicht so schlecht. Seine „Hits“ wie ein „Ein Stern“ kennt jeder, egal ob er will oder nicht. Meist wird er sogar von einer „echten“ Band begleitet, die inzwischen hauptsächlich aus Absolventen der Musik Universität Graz besteht. Von diesen Musikern ist auf „Come on Let’s Dance“ leider nicht viel zu hören. Ob dieser Umstand die Songs besser gemacht hätte, sei mal dahingestellt. Dabei handelt es sich um eine „Best of“-Zusammenstellung, wobei jeder Song als Remix vorliegt. Das Album beginnt mit dem 2010er Remix von „Ein Stern“, dem Megahit des Schlagerbarden. Inwiefern sich jetzt der Remix vom Original unterscheidet, kann ich mangels Vergleich mit dem Original nun nicht wirklich sagen.  Ähnlich verhält es sich auch mit den restlichen 17 Titeln die es auf die CD geschafft haben. Weiterhin dabei sind Songs wie „Gloria“, „Der Sonne entgegen“, „Braungebrannte Haut“ oder „Der Mann im Mond“.  Eines muss man Nik P. allerdings attestieren: er hat ein Gespür für Melodien die im Ohr hängen bleiben. Zusammen mit der Einhaltung des Schlagerschemas und ein wenig Variation zwischen den einzelnen Songs hat er mit der Zusammenstellung auf „ Come on Let’s Dance“ ganz sicher ein heißes Eisen im Feuer, das sich bei Schlagerfans prächtig verkaufen wird. Da ich mich außer Stande fühle, diese Art von Musik „gerecht“ zu bewerten gibt’s an dieser Stelle keine Note.

 

Note: keine Bewertung

 

Homepage von Nik P.

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