CD-Kritik: Netsky – 2

Belgischer Drum n Bass vom Feinsten

Netsky ist zwar erst 23 Jahre jung, hat aber in den letzten Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt. „2“ ist das zweite Album des belgischen Drum n Bass Djs bei Hospital Records, und bringt in mir die Liebe zu elektrischer Musik zurück.

Eigentlich dachte ich, ich hätte meine elektrische Phase längst hinter mir gelassen. Vor Jahren noch besuchte ich regelmäßig Drum n Bass Parties, mit dem Alter nahm jedoch die Lust auf laute, wummernde Bässe immer mehr ab. Netsky schafft es jedoch mit seiner Mischung aus Drum n Bass und ruhigen Melodien mich wieder für diese Art der Musik zu begeistern. Das Album klingt wie aus einem Guss, „Liquid Funk“ nennt man das anscheinend heutzutage. Der Ausdruck passt aber wie die Faust aufs Auge. Das Album „fließt“ sozusagen vom ersten bis zum letzten Lied. Zusammen mit den tollen Vocal-Features (darunter die bezaubernde Selah Sue) ergibt sich ein solch stimmiges Gesamtbild, wie ich es schon lange nicht mehr auf Albumlänge erlebt habe. Jedes Lied für sich ist großartig und perfekt ins Gesamtkonzept des Albums eingebunden. Durchhänger sucht man vergebens. Innerhalb der Szene hat sich Netsky schon einen Namen gemacht. Wenn nicht viel schief geht sollte ihm dieses Album (von dem „Come Alive“ gerade bei großen Privatsendern in der Vorschau verwendet wird) den großen Durchbruch bringen. Verdient hätte er es allemal. Jeder der elektronischer Musik nicht gänzlich abgeneigt ist sollte sich das Album anhören. Von mir gibt es eine eindeutige Kaufempfehlung!

Note: 1

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