CD-Kritik: Maschine – Maschine

mas

Der Puhdys Sänger auf Solopfaden

Dieter Birr, der von den meisten Leuten Maschine genannt wird, ist weithin bekannt als Sänger der Puhdys. Kürzlich feierte der Musiker seinen 70. Geburtstag. Nach seinem ersten Soloalbum, welches in den 80ern veröffentlicht wurde, will es der gute Mann nun noch mal wissen. Das kurz und knapp „Maschine“ betitelte Werk ist somit das zweite Soloalbum und besteht aus Neuinterpretationen von Puhdys Klassikern und auch drei neuen Kompositionen. Begleitet wird er dabei von vielen Gastmusikern, allen voran BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken, welcher sich sogar bei zwei Songs mit Dieter Birr das Mikrofon teilt. Weiterhin finden sich Toni Krahl und Julia Neigel als Duett-Partner auf Maschine. Insgesamt 11 Songs umfasst das Werk, welche natürlich ausschließlich in deutscher Sprache verfasst sind. Maschine ist ein relativ ruhiges und nachdenkliches Werk geworden. Langweilig wird es trotzdem nicht, auch wenn der Grundtenor vieler Songs ähnlich ist. Neben der üblichen Rockbandbesetzung lockern zudem Maultrommel, Geige, Backgroundchor und Akkordeon das Soundbild auf. Erfolgsproduzent Ingo Politz verpasste dem zudem Album genau den Sound der zur Musik passt: ungeschminkt und ehrlich. Maschine ist somit für Fans der Puhdys sowieso ein Muss, aber auch alle andern, die ein Ohr riskieren wollen, werden wohl nicht enttäuscht werden.

 

Note: 2

Homepage von Dieter (Maschine) Birr

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