CD-Kritik: Manowar – The Lord of Steel

 

Unser aller Lieblingsmetaller mit neuem Album – tatsächlich neu? Eher nicht, aber dafür umso klassischer

Manowar muss man nicht groß erklären. Oft belächelt, selten erreicht. Eines muss man der Band lassen: Trotz allen Spots, den sich die Band über die Jahre antun musste, sind sie sich treu geblieben und ihre Konzerte sind nahezu immer ausverkauft. Ob dies aufgrund ihrer Musik oder aufgrund des großen Trashfaktors so ist, mag dahingestellt bleiben. Fest steht: Auf neue Manowar-Scheiben kann man sich immer freuen.

Und so auch auf die neue Scheibe “Lord of Steel”. In klassischer Manowar-Manier, die ja schon immer ein wenig wie ein Mix aus Hard- und Glamrock klang, eröffnet das Album mit dem Titelsong “Lord of Steel”. True-Metal in Reinkultur, viel Pathos, aber trotzdem sehr ok. Noch klassischer wird’s im Anschluss: “Manowarriors”. Alleine der Titel des Songs könnte nicht passender sein, ohne ihn gehört zu haben, weiß man, was einen erwartet: “Manowarriors, raise your Hands!” raunzt uns Eric Adams da entgegen und man möchte ihm gleich Folge leisten, einfach weil’s cool is… Weiter geht’s: “Born in a Grave”…hachje…Manowar halt, diesmal ein wenig blueslastiger und stampfend, flüsternd und düster. Nach 3 Songs ist das Album schon heißer Anwärter für die Autofahrten im Sommer. Ich könnt dies nun bis ans Ende des Albums, welches mit “Hail, Kill and Die” schließt, weiterführen. Aber was kann man zu einer Band ausführen, die sich erstens nicht mehr beweisen muss und die durchaus als die “Status Quo” des Metalbereichs durchgehen könnten?!

Fazit: Manowar machen Spaß! Neues darf man nicht erwarten, will man aber auch gar nicht. Sie waren, sind und werden immer die “Warriors of the World” sein.

Schulnote: 2

[amazon_link id=”B008D9L2SE” target=”_blank” container=”” container_class=”” ]Manowar – The Lord of Steel bei amazon.de[/amazon_link]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.