CD-Kritik: Lana Del Rey – Born to Die

Das im Internet gehypte und (meiner Meinung nach) großartige „Video Games“ sowie die dazugehörige PR-Welle haben Lana Del Rey innerhalb kürzester Zeit weltweit bekannt gemacht.

Dementsprechend gespannt war man auch auf das Debüt-Album „Born to Die“ der jungen Dame mit den aufgespritzten Lippen. Tja, und wie es einfach so oft bei im Vorfeld gehypten Künstlern ist, ist es auch bei Lana Del Rey der Fall. Ähnlich dem enttäuschenden Debüt-Album “Happiness” von Hurts kann auch dieses Debüt dem Hype einfach nicht gerecht werden. So schmachtet und haucht sich Lana durch die 12 Lieder ihres Albums, ohne den Hörer wirklich mitreißen zu können. Auf den ersten 3-4 Liedern wirkt das Ganze noch sehr ansprechend, besonders der Opener und titelgebende Song „Born to Die“ zieht einen in seinen Bann. Doch spätestens nach der ersten Album-Hälfte geht einem die übertriebene Melancholie-Schiene doch etwas auf den Geist. Klar gehört das zum ganzen Konzept hinter der Kunstfigur Lana Del Rey, aber leider wäre eben auch hier weniger mehr gewesen.

So hinterlässt „Born to Die“ einen zwiespältigen Eindruck. Hätte man sich nach den ersten 6 Liedern etwas zurück genommen, vielleicht noch etwas Abwechslung mit rein gebracht, hätte es ein großartiges Debüt werden können. So ist es leider nur absolutes Mittelmaß, das die großen Erwartungen nicht erfüllen kann. Schade. Denn sowohl Stimme als auch Musikstil sind eine willkommene Abwechslung im alltäglichen Pop-Einerlei. Vielleicht erwartet uns ja noch ein zweites Album bei dem etwas kreativer gearbeitet wird. Ich würde es mir wünschen.

Note: 3

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