CD-Kritik: Kneeless Moose – Soultravel


Groovender Alternative-Blues-Rock
Hört man sich das Album Soultravel der hannoverschen Band Kneeless Moose an, wird man schnell mal ein bisschen an Rage Against the Machine  oder deren Nachfolgeband Audioslave erinnert. Erwartet den Hörer also höchst politischer Crossover mit fetten Gitarren? Nicht wirklich. Eigentlich sogar überhaupt nicht. Obwohl der Einfluss der genannten Bands an einigen Stellen deutlich hörbar ist, ist die Musik doch komplett anders. Wüsste man es nicht besser, man könnte meinen, Kneeless Moose wäre ein Zusammenschluss einiger Altrocker jenseits der 50, die den Sound ihrer Jugend wieder aufleben lassen wollen. Die Gitarrenriffs könnten teilweise genauso gut aus den späten 60ern oder den 70ern stammen. Doch die Mitglieder des Trios sind gerade mal um die 20, was aber eben nicht heißt, dass sie nicht wüssten wie man groovenden Blues Rock oder wie sie es nennen “Alternative-Blues-Rock” produziert.

So besticht das Debut-Album Soultravel durch ein wirklich gutes Zusammenspiel aus Rhythmussektion, die einen klasse Groove erzeugt, tolle Gitarrenriffs, die bluesiger kaum sein könnten und eine äußerst interessanten Stimme, die jedem Song noch einmal das gewisse Etwas verleiht. Bis zum Release muss man sich nun noch ca. 2 Wochen gedulden, dann wird sich zeigen, ob die 12 Songs des Albums auch die breite Masse überzeugen können.

Fazit: Ein wirklich interessantes Album, an dem sich sicherlich nicht nur Musiker erfreuen können. Jedem, der mit Bluesriffs etwas anfangen kann, kann ich nur empfehlen, sich die Scheibe mal zu Gemüte zu führen.

Schulnote: 2-3

 

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