CD-Kritik: Jean-Michel Aweh – Raus aus dem Nebel

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Bohlen schägt wieder zu…

Da ist es also, das Album des aktuellen „Supertalent“-Gewinners Jean-Michel Aweh. Es trägt den Titel „Raus aus dem Nebel“. Eines vorweg: Gesang und das Klavierspiel des Musikers gehen voll in Ordnung. Was allerdings von Anfang an nervt, sind die billigen Percussion-Instrumente, die wie aus dem Keyboard eines Alleinunterhalters entsprungen wirken. Die Musik, die ach so authentisch sein soll, verkommt damit schon alleine von der Ästhetik her zu Pop-Schlager. Aber was will man schon viel mehr von einer Massenproduktion aus Bohlens “Talentschmiede” erwarten. Zu Gute zuhalten ist Jean-Michel Aweh allerdings, dass die Songs, bis auf 2 Coverversionen, allesamt seiner Feder entsprungen sind. Auch wenn nun nichts Innovatives bei Melodien und Songstrukturen  zu finden ist, oder gerade deswegen, wird das Album definitiv seine Abnehmer finden. Die Texte behandeln dabei meist Themen aus der Vergangenheit des jungen Musikers.  Lyrischen Tiefgang darf man hier allerdings auch nicht zu viel erwarten. Alles in Allem handelt es sich hierbei um ein Machwerk ohne nennenswerten Wiedererkennungswert. Schade eigentlich…denn die fragile und emotionale Stimme von Jean-Michel Aweh in Kombination mit einem Klavier hätte durchaus Potential.

 

Note: 4

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