CD-Kritik: Haudegen – “Schlicht & Ergreifend”

„Schlicht & Ergreifend“ nennt sich das Debütalbum von Haudegen. Die Band besteht aus Hagen und Sven die in Marzahn-Hellersdorf aufgewachsen sind. Wenn man die beiden Haudegen auf dem Cover so betrachtet, erwartet man wohl eher Deutschrock der Marke “Rammstein”, allerdings unterscheidet sich die Musik der beiden gewaltig von dieser Band.  „Schlicht & Ergreifend“  ist als Doppelalbum konzipiert. Die beiden Teile sind klar gegeneinander abgetrennt. CD 1 „Schlicht“ ist dabei gefüllt mit Rocknummern mit griffigen Melodien. Hier stechen besonders Songs wie „Ein Mann ein Wort“ heraus.  Manchmal wünscht man sich allerdings ein wenig mehr Rock und weniger Pop, weil die rauchige Stimme von Hagen geradezu dazu prädestiniert scheint. Dass Hagen und Sven in einem sozialen Brennpunkt aufgewachsen sind, merkt man den Texten der Band immer wieder an. Diese wirken dabei immer sehr authentisch. „Ergreifend“ ist der Name von CD 2, hier geht man gefühlvoller zu Werke als auf dem ersten Teil. Hauptsächlich mit Klavier, Akustikgitarre instrumentiert, steht die Musik steht eher in der Tradition von Liedermachern wie „Klaus Lage“.  Mir persönlich sind diese Songs ein wenig zu „poppig“. Meiner Meinung nach passt die „Schlicht“e Seite besser zu der Band, auch, wenn die zweite Hälfte auch ihre starken Momente hat, wie zum Beispiel „Der alte Mann im Hof“.  Alles in allem handelt es sich hierbei um ein gutes Debüt von einer Band, die definitiv das Potential besitzt ihren Bekanntheitsgrad noch stark auszubauen.

 

Note: 2 –

Homepage der Band

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