CD-Kritik: Fetsum – The Colors of Hope


Irgendwo zwischen Soul, Reggae und Jazz
Fetsum
aus Stuttgart ist ein deutscher Jazz- und Soulsänger, der in Kairo geboren wurde und auch wenn man seinen Namen noch nie gehört haben sollte, ist man wahrscheinlich irgendwie schon mal mit ihm in Berührung gekommen, wenn auch unbewusst; zu oft hatte er im Stuttgarter HipHop seine Finger im Spiel.

Nun veröffentlichte er endlich sein erstes Sutdioalbum The Colors of Hope Ende Mai und vereint seine unterschiedlichen musikalischen Einflüsse zu einem Album, dem man absolut nicht anhört, dass es von einem deutschen Künstler ist. Zu unterschiedlich sind die Songs und zu stark die Enflüsse aus mehreren Kulturen. Von jazz-angehauchten Nummern über Reggae-Nummern, bis hin zu ruhigen Balladen ist alles auf dem Album vertreten und macht The Colors of Hope zu einem äußerst abwechslungsreichen Album. Was jedoch in jedem Song gleich bleibt, ist die sehr markante Stimme von Fetsum, die immer perfekt an das aktuelle Lied angepasst ist. Gegen Ende zieht das Tempo der Songs schließlich auch noch ein bisschen an und lässt auch den letzten potenziellen Kritikpunkt verschwinden. Anspieltipps: Emotional Android, Letters from Damascus und Waitin’ for You

Fazit: Ein äußerst abwechslungsreiches, aber dennoch rundes und vor allem gelungenes Album. Verschiedenste Einflüsse werden zu einem sehr ansprechenden Mix zusammengefügt, von dem sich andere Soul-Musiker wie Xavier Naidoo etwas abschneiden könnten.

Schulnote: 2-

 

Offizielle Homepage

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