CD-Kritik: Eklipse – A Night in Strings

Wie Apocalyptika auf Tranquilizern und Sonnenentzug

„Sie sind attraktiv, sexy und verdammt talentiert. Vier junge Musikerinnen Anfang 20 machen sich anno 2012 auf, um die Welt mit klassischen Interpretationen zeitgemäßer Pop-, Rock- und Gothic- und Soundtrack-Themen zu erobern. Der Name Eklipse steht für besondere Musik, die keiner Worte bedarf, für wehmütige Klänge, die den Hörer an das Ende der Nacht geleiten. Ein Name, der Gegensätzlichkeiten symbolisiert: Nacht und Tag, Mond und Sonne, Wucht und Zärtlichkeit.“- So steht es zumindest die Presseinfo.

Geboten werden auf dem Album “A Night in Strings” der Band Eklipse 10 Coverversionen von Lady Gaga über Linkin Park bis hin zu Depeche Mode, alle umarrangiert für ein Streicherquartett. Sonderlich neu ist das Prinzip allerdings nicht: Schon Apokalyptika überraschten damals mit Coverversionen von Metal-Songs im klassischen Gewand. Neu ist hier die stilistische Ausrichtung, die sich eher auf Pop-Musik fokusiert. Das Ganze funktioniert auch recht gut. Talentiert sind die Mädels allemal und sie verstehen es auch den einzelnen Liedern ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Auf der gesamten Albumlänge verliert das Konzept jedoch irgendwie seinen Reiz. Auch wenn die Songauswahl sehr vielfältig und abwechslungsreich ist, ist das Manko eher in der spärlichen Instrumentierung zu sehen. Mit ein wenig Percussions-Instrumenten oder ein wenig Gesang wäre da wesentlich mehr drin. Am Stück gehört wird der Sound von Eklipse nach einigen Songs etwas eintönig. Schade eigentlich, denn einige der Neuinterpretationen gefallen mir besser als die Original- Versionen. Anspieltipps des Albums sind meiner Meinung nach „Paparazi“, das gefühlvolle „Run“ und „Clocks“. Nicht desto trotz ist “A Night in Strings” ein empfehlenswertes Album für Leute, die sich nicht scheuen mal über den Tellerrand hinauszuschauen.

 

Note: 3 +

 

Homepage der Band

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