CD-Kritik: Down Below – Zeichen

Down Below – Jupiter Jones trifft Unheilig…

…das Resultat: Minus x Minus ergibt doch Plus. Während sich erstgenannte Bands durch unfassbar kitschigen 0815-Popkommerz durchschlängeln, schlagen Down Below zwar in dieselbe Kerbe, behalten jedoch zu ihrem Vorteil einen gewissen Grad Glaubwürdigkeit, was ihnen nicht zuletzt eine staatliche Förderung garantierte.

“Zeichen” heißt das neue, von der Aufmachung eher kleinkindergothic-wirkende Album der Band. Düsterer Hintergrund, davo ein Herz: HIM hätten es nich besser gekonnt! Und mystisch geht’s auch los: Feine 80er Synthies läuten “Leuchtfeuer” als Albumintro ein. Nach 1,5 Minuten wird auch allmählich mal der Tracktitel ins Miko gehaucht…nunja! Besser ist dagegen schon der Track “Zeichen”. Durchaus radiotauglich mit leichter Rocknote kommt er daher und mit weitaus weniger Mystiktamtam. Ein Beweis, dass Deutschrock nicht immer scheiße klingen muss. Mit “Du und ich” bewerben sich Down Below nun wirklich als Revolverheld-Support. Sie schaffen es wirklich, fast gleich zu klingen. Die Mädels der Republik werden ihre Freude haben. Diese Schiene wird – zum Glück – auch beibehalten.

Fazit: “Zeichen” ist ein Album, das keinem weh tut. Es ist aber auch nicht wirklich Neues. Vor allem die Ähnlichkeit mit obigen, weitaus bekannteren Bands, wird’s Down Below erschweren, sich auf dem Musikmarkt durchzusetzen. Aber wie sagt man so schön: Sag niemals nie! Als guter Support dienen sie auf jeden Fall und vielleicht kann die Band sich ja auch so ne kleine Fangemeinde erspielen.

Schulnote: 2-3

Bandhomepage: www.downbelow.de

[youtube NoRQAKV8I8s]

 

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