CD Kritik: Deine Lakaien – Indicator

Mit  der Veröffentlichung von acht Studio Alben, zwei DVDs und zahlreicher Singels haben sich Deine Lakaien eine erstaunliche Fanbasis geschaffen. Die Band hat es in 25 Jahren Bandgeschichte zu internationaler Anerkennung geschafft mit teilweise überwältigender Resonanz. Ein unverkennbares Markenzeichen der Band ist sicherlich der charismatische Gesang von Alexander Veljanov. Nun folgt also am 17.09.2010 Album Nummer neun mit dem Namen Indicator.

Das Album beginnt mit dem sehr ruhigen und verträumten „One Night“. Der Song gibt gleichzeitig die Marschrichtung des neuen Albums vor: wieder elektronischer als zuvor, zurück zu den Wurzeln also. „Who‘ ll save the world“ bietet wieder diese Eindringlichkeit, für die Deine Lakaien bekannt sind. Die Band versteht es auf subtile Art und Weise eine Spannung zu erzeugen wie sie von 10 Meter hohen Gitarrenwänden nur selten erreicht wird. Mit Songs wie „Immigrant“ kann ich musikalisch persönlich wenig anfangen. Der Beat ist hektisch und nur eine monotone Gesangsstimme wird drüber gelegt. Das folgende „Blue Heart“ entschädigt allerdings wieder mit Melodien, von den sich diese ganzen „neumodischen“ Mittelalter-/Gothic-Bands ein ganz schönes Scheibchen Abschneiden können. Düster aber wunderschön. Der Song „Europe“ ist teilweise in Französisch gesungen, Alex’s Gesang hört sich hier phantastisch an.

Alles in allem ist es ein echt gutes Album geworden, welches man Fans avantgardistischer Musik und natürlich der gesamten Gothic Szene nur empfehlen kann.

Schulnote: gut +

www.deine-lakaien.com

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