CD-Kritik: Corman – 2nd Strike Capability


Abwechslungsreicher Punkrock aus Trier
Corman?
Der Name kommt einem irgendwie bekannt vor. Wahrscheinlich, weil die 4 Trierer ihn vom B-Movie Regisseur Roger Corman “geklaut” haben. Bei der Gelegenheit teilen sie auch die Ansicht, dass Trash und Kunst sehr gut zusammen passen. Heißt das jetzt, dass das zweite Studio-Album 2nd Strike Capability der Band wüstes Geschrubbe ist, dem man die Kunstfertigkeit hinein interpretieren muss? Mit nichten!

Das Album, welches bei der Produktion von Bitburg über Liverpool nach Trier geschickt wurde, wurde abgesehen vom Gesang und Streichern quasi live aufgenommen – alle Mann in einem Raum. Wer bei über 100 Konzerten bereits die Bühne mit großartigen Bands wie The Gaslight Anthem geteilt hat, kann sich sowas offensichtlich erlauben, denn das Ergebnis ist durchaus gefällig. Mal groovend, mal schreiend, mal melodisch und natürlich auch einfach mal auf die Fresse hauend kommen die 11 Songs des Albums daher. Auf einen eindeutigen Stil lässt sich die Musik von Corman nicht wirklich festlegen und das ist wohl auch absolut gewollt so und sowieso schöner als Schubladendenken und elf Mal das gleiche Lied mit anderem Text zu hören.

 

Fazit: Ein sehr ordentliches Album der 4 Trierer,  welches bisher nur im Selbstvertrieb über die eigene Website (siehe unten) erhältlich ist. Dort kann man auch in jeden Song schon mal reinhören, was ich jedem, der auf Musik Richtung Punkrock steht empfehlen kann.

Schulnote: 2-

 

Offizielle Website von Corman

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