CD-Kritik: Blumio – Drei

Der Japse des Bösen ist zurück. Und wie…

Blumio, Deutsch-Rapper mit japanischen Wurzeln, ist zurück mit seinem dritten Album. Während sich die letzte Platte „Tokio Bordell“ durch viel Ironie und Spaß mit einem ernsten Unterton auszeichnete, ist auf „Drei“ das genaue Gegenteil der Fall. Auf dem Album findet sich mit „Killepitsch“ nur noch ein wirkliches Party-Lied, der Gesamttenor des Albums ist eher erwachsen, nachdenklich und ernst. Teilweise sogar richtig aggressiv wie im Battle-Track „Der letzte Samurai“ oder „Gott vs. Teufel“. Klar blitzt hier und da noch das bekannte Blumio-Augenzwinkern durch, aber er scheint in den zwei Jahren seit dem letzten Album eine Entwicklung hin zur Ernsthaftigkeit gemacht zu haben. Zu Beginn war ich davon etwas überrascht, mittlerweile bin ich begeistert davon. Blumio hat es auf „Drei“ geschafft technisch und textlich einen großen Sprung nach vorne zu machen, und sich somit meiner Meinung nach in die obere Liga der Deutsch-Rapper zu katapultieren. Ab Mai kommt der Düsseldorfer auf Deutschland-Tour und macht auch Halt in Saarbrücken. Das sollte man sich angesichts dieses Albums nicht entgehen lassen!

Note: 1

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Blumio‘s Homepage

 

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