CD-Kritik: Amy Macdonald – Life in a beautiful Light

Feiner schottischer Songwriterpop für das Wochenende zwischendurch

Ich kann mich an sich nicht erinnern, dass aus Schottland jemals irgendetwas schlechtes gekommen ist. Seien es die Musiker, die Schauspieler, die Sportler…Schottland ist und bleibt ein sympathisches Land mit großen Künstlern. Mit Amy Macdonald haben die Schotten auch wieder eine klassische Songwriterin mit einzigartiger Stimme zu bieten. “Slow it down”, die erste Singleauskopplung des Albums “Life in a beautiful Light”, ist kaum auf dem Markt und schon dudelt es die Radiostationen herauf und runter. Dieser Song steht stellvertretend für das ganze Album. Songwriterpop, sehr radiotauglich, aber dennoch besser als die ganze Chartmucke, die man sonst so den ganzen Tag hören muss. Denn: Amy Macdonald kann tatsächlich singen!

Bemerkenswert bereits der Opener “4th of July” (ebenso als Auskopplung geeignet), eine Midtempo-Nummer mit Rockanleihen. Besser kann ein Opener nicht sein; man ist direkt im Hörgeschehen drin und braucht kein Eingewöhnen. Und genau so ist das Album auch aufgebaut. Amy gönnt keine Pause; stetig wechseln lockere Midtempo Nummern (neben oben genannten noch “Across the Nile” und der Namensgeber des Albums) mit gefühlvollen Ballanden (“The Furthest Star”, “The Game”, “Left that Body”)  . Mit diesem Album lässt sich locker die freie Zeit am Wochenende verbringen. Alben dieser Art wünscht man sich mehr!

Fazit: Amy Macdonald liefert nach “This is the Life” und “Curious Thing” erneut ein sehr rundes und gutes Album ab. Wie jedoch bei allen Charaktersängern und -sängerinnen mögen manche kritisieren, dass die Songs sich doch sehr ähneln. Das mag zwar sein. Aber lieber 100 ähnliche und gute Songs, als Chartgrütze am Fließband

Schulnote: 2+

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