CD-Kritik: Alive At Last – Alive At Last

cover

Mit Bands, die sich einer Mischung Hardcore, Punk und Emo verschrieben haben, hab ich ja meist so meine Probleme. Zu viele dieser Combos klingen irgendwie gleich, es sind immer die gleichen Schemen, Rhythmen und Riffs. Von dem Gesang, der zum Teil geschrien oder gejammert wird, ganz zu schweigen.

Genau dieses Musik-Genre bedient die Band Alive At Last mit ihrem selbstbetiteltem Debütalbum. Aufgenommen wurden die Songs in dem Jugendzentrum, in dem die Jungs ihre ersten Konzerte erlebten. Die live eingespielten Songs der Band sind dabei sehr authentisch geraten. Obengenannte Problematik wird meist auch gut umschifft. Die Gitarrenriffs sind abwechslungsreich, ebenso wie die Rhythmen und auch cleanen Gesangsmelodien. Das größte Manko der Platte stellt dabei die Shouts dar. Hier wird schlichtweg einfach nicht der Druck entwickelt, wie man es erwarten würde, es hört sich ein wenig schmalbrüstig an. Die cleanen Gesangsspuren bestechen dagegen durch die Melodieführung und Hymenhaftigkeit.  Sonst gibt es an dem Album allerdings nichts auszusetzen. Fans des Genres können bedenkenlos zugreifen, aber auch für alle anderen Rocker lohnt sich ein reinhören.

 

Note: 2

Homepage der Band

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