CD-Kritik: Acoustic Revolution – Haunted by Numbers

Folkrock für’s Lagerfeuer – Freudig, melancholisch und manchmal einfach zum Wippen

Acoustic Revolution sind wie The BossHoss – nur viel besser! Im Gegensatz zu den durch den Fernsehwolf gedrehten Scheincowboys nimmt man Acoustic Revolution den Spaß an der Musik mit jedem Song ab. “Hooray” schreit man uns da gleich zu Beginn des Albums entgegen. Das ist Folkrock vom feinsten, der sich von dem allgemeinen Szeneschrott à la Graf und Subway to Sally eindeutig abhebt. Locker flockig treibt uns Sänger Tom Logan durch die Songs, am Mitgrölen der verschiedenen Refrains kommt man einfach nicht vorbei, egal ob mit oder ohne ein Guiness in der Hand. “Haunted by Numbers”, der gleichnamige Track, ist eine Midtempo Folkpopnummer, die wiederum getrieben wird von Logans charakteristischer Stimme, bevor es lustig pfeifend mit “Living Joke without a Punchline” weitergeht. Das jetzige Stadium der CD eignet sich auch für frivole Autotouren durch die Großstadt, passt zu Sommer, Sonne, satt! Und genauso geht’s mit 9 krachenden Folksongs weiter. Die Band mischt durchweg Banjo, Kontrabass und Mandoline zu einem wahren Folkfest. Obwohl Folkbands wie Fiddler’s Green, die Real McKenzies, die Dropkick Murphys und und und einen wahren Hype erleben, kopieren Acoustic Revolution nicht etwa; sie erfinden neu! Und genau deshalb klingen sie frisch. Das Album hätte zu keinem besseren Zeitpunkt erscheinen können.

Schulnote: 1

Für die Saarländer noch folgender Tipp: Die Band spielt am 22.06.2012 auf dem Neunkircher Stadtfest !

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