Buch-Kritik: Quatsch. Und mehr (M. Sonneborn)

Die TITANIC wird nach und nach ausgeschlachtet

Thomas Gsella fing mit “Komische Deutsche” an; Martin Sonneborn zieht mit “Quatsch. Und mehr” nach. Die Ex-Chefredakteure schlachten das zu Recht bekannteste Satireblatt aus. Klaro, Sonneborn ist die Gallionsfigur des Blattes und tingelt auch noch regelmäßig mit Lesungen durch die Lande. So weit, so empfehlenswert. Im Gegensatz hierzu frage ich mich nach der Existenzberechtigung dieses Buches. Titanic-Lesern wird der Inhalt größtenteils bekannt sein; anderes hat sich einfach abgenutzt (oder wer lacht heute 2 Bundespräsidenten später über Horst Köhler?!). Quasch. Und mehr ist kein Buch zum klassischen Lesen. Es enthält den “Quatsch” der Titanic. Zum Teil scharfsinnige Satire, zum Teil bloßer Mist. Quatsch eben.

Da ich jedoch sehr titanicfreundlich eingestellt bin, empfehle ich das Buch ausschließlich Nicht-Titanic-Lesern. Denn die anderen werden aufgrund eines simplen Neuaufgusses unnötig zur Kasse gebeten.

Schulnote: 3

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