Buch-Kritik: Prophezeiung (S. Böttcher)

„Prophezeiung“, der neue Klimathriller von Sven Böttcher, sorgt für ein spannendes und kurzweiliges Lesevergnügen.

Ähnlich wie Frank Schätzing zeigt der Autor eine bevorstehende Umweltkatastrophe auf, die Millionen Menschen das Leben kosten kann. Klimatologin Mavie Heller, die mit Entsetzten beim neusten Klimaprogosenprogramm Prometheus eine solche Katastrophe heraufziehen sieht, versucht in Eigenregie die Welt in Kenntnis zu setzen. Doch nicht alle wollen die Menschheit von der drohenden Gefahr warnen. So befindet sich Mavie bald schon auf der Flucht vor mutmaßlichen Auftragsmördern, der Jagd nach vermeintlichen Vertrauenspersonen und dem Kontakt zu unverhofften Helfern einer radikalen Umweltbewegung. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit setzt ein, bei dem nicht immer klar ist wem man wirklich trauen darf und wer nur seine eigenen machtpolitischen Ziele verfolgt. Einziger Kritikpunkt an dem sonst gut  recherchierten und neben unterhaltsamem auch ebenso informativem Werk rund um die neuesten Möglichkeiten in der  Klimatologie, ist der langwierige Informationsaustausch zwischen den kooperierenden Parteien. So wird eine  Information doppelt und dreifach in direkter Rede weitergegeben, obwohl der Leser nun schon beim ersten Lesen informiert war. Ein kurzer Satz, dass die Information auch zum nächsten Partner gelangt sei, hätte vollkommen ausgerecht und die etwas nervigen Wiederholungen erspart. Dennoch ist Prophezeihung ein sehr gelungenes Buch und kann absolut weiterempfohlen werden.

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