Buch-Kritik: Pete Townshend – Who I am

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Who he is. Who he was. Who he will be.Pete Townshend gilt zurecht als einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der Rockgeschichte. Als Songwriter, Gitarrist und kreativster Kopf hinter der legendären Band „The Who“ hat er alle Höhen und Tiefen des Rock-Business erlebt. Mit ihren Orgien der Zerstörung haben „The Who“ den Rock nicht gerade salonfähig gemacht, aber dennoch ungemein populär. Aber natürlich ist es vor allem die atemberaubende Musik, insbesondere die opulenten Konzeptalben „Tommy“ (übrigens verfilmt mit Roger Daltrey und Elton John) und „Quadrophenia“ und dem klassischen Powerchord, mit dem man den Namen Pete Townshend verbindet. Und wer ihn schon mal live erleben durfte, weiß, wovon ich spreche…. Aus seiner Feder stammt übrigens auch die Zeile „I hope I die, before I get old“, die in „My generation“ den Zeitgeist einer ganzen Dekade prägte und doch leider bis heute sehr häufig missverstanden wurde. Nun ist er zwar selbst alt, aber doch so jung geblieben, um nochmal über das und vor allem sein Leben nachzudenken. Er erzählt Geschichten über seine bewegende Kindheit, seinen gnadenlosen Ehrgeiz hin zum Perfektionismus,  über körperliche Exzesse und seelische Unruhe. Dabei bleibt er stets bodenständig ehrlich und lädt den Leser bei der Schilderung des berühmten ersten Mals auch zum Schmunzeln ein. Es sei soviel verraten : peinlich, peinlich…

Ein absolut empfehlenswertes Buch über einen wahren Künstler, der stets nicht nur das Publikum sondern auch sich selbst und seine Vergangenheit zu verstehen versucht.

Note : 2 +

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