Buch-Kritik: Heilige Scheiße – Wären wir ohne Religion wirklich besser dran? (Bonner/Weis)

Religionskritik im 21. Jahrhundert

Bücher wie “Heilige Scheiße” muss man mögen: Einerseits haben sie einen erklärenden oder auch aufklärerischen Anspruch, andererseits polemisieren sie sehr, mal sehr gut, mal weniger gut. Klar, Polemik und Satire sind Geschmacksache, aber je verwöhnter man mit diesen Kunstformen bewandert ist, desto schneller erkennt man diverse Oberflächlichkeiten. So auch hier: Titanic-Fans werden mit der Nase rümpfen, handelt es sich doch sehr oft um gewollt, aber nicht gekonnt. Sicher mutet es komisch an, dass Jugendliche auf einem christlichen Weltjugendtag nur ihre Zeit dort verbringen, um zu saufen oder sich gegenseitig abzulecken. Aber dank unendlicher Medienvielfalt war man über derartige Vorkommnisse bereits informiert. Nun denn: Religion ist das zentrale Thema. Kann man gläubig sein und trotzdem Religion nicht mögen? – Ja man kann! Kann man Religion mögen, ohne gläubig zu sein? Auch das ist möglich. Um diese und ähnliche Fragen ist das Buch aufgebaut. Es tut nicht weh, aber es schadet und keinem und erzählt unserer Gesellschaft an sich nichts neues.

Schulnote: 3-

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