BluRay-Kritik: Snowpiercer

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Hochspannender und innovativer Sci-Fi Actionthriller

Im Jahre 2014 beschließen 79 Staaten ein Mittel gegen den Treibhauseffekt in der Erdatmosphäre freizusetzen. Schnitt. 17 Jahre später sieht man einen Zug durch eine Eislandschaft fahren. Im Zug befindet sich die gesamte verbleibende Erdbevölkerung. Das Experiment von 2014 ist schief gegangen und hat eine neue Eiszeit ausgelöst, die die ganze restliche Welt erfroren hat. Nur der Zug hat einigen wenigen Schutz geboten. Dieser kommt jedoch mit einem Preis, denn es herrscht ein striktes Klassensystem. Im letzten Wagen befindet sich die arme, unterste Schicht. Diese wird unterdrückt, gedemütigt und misshandelt von der obersten Klasse, die in den vorderen Wagen in Saus und Braus lebt. Curtis Everett (Chris Evans), der im letzten Wagen lebt, will sich mit seinem Schicksal nicht weiter abfinden und zettelt einen Aufstand gegen die oberste Schicht unter der Herrschaft des Zugerfinders und „Maschinenführers“ Wilford (Ed Harris) an.

Klingt abgefahren? Ist es tatsächlich auch, aber im positivsten Sinn. Was der koreanische Regisseur Bong Joon-ho mit Snowpiercer abliefert, ist aus meiner Sicht der innovativste und spannendste Sci-Fi Endzeitthriller der letzten Jahre. Die Idee und das Setting, die auf der französischen Graphic Novel “Der Schneekreuzer” basieren, sind mehr als ungewöhnlich. Die Darsteller (u.a. Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton, John Hurt und Jamie Bell) bis hin zur kleinsten Nebennrolle perfekt gecastet, das Erzähltempo stimmt, die Geschichte weiß immer wieder zu überraschen.

Snowpiercer ist ein von der ersten bis zur letzten Minute packender, brutaler und schockierender Ausflug in eine Zukunft, die so hoffentlich niemals eintreten wird.

Note: 1

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