BluRay-Kritik: Riddick

Riddick-BluRay

Das Comeback eines der coolsten Antihelden der Filmgeschichte.

Richard B. Riddick ist zurück. Fast 10 Jahre nach seinem letzten Leinwandauftritt gefolgt von und zwei sehr soliden Spielen zu den Filmen, und nachdem die Fans schon nicht mehr mit einem neuen Film gerechnet haben. Nach dem Überraschungserfolg des ersten Teils „Pitch Black“ von 2000, der nur mit einem Indie-Budget gedreht wurde, dafür aber respektable Kinobesucherzahlen einfuhr und dann auf DVD zum absoluten Kult wurde, folgte 2004 der leider enttäuschende zweite Teil „Riddick: Chroniken eines Kriegers“. Bei diesem wurde das Budget verfünffacht, was jedoch hauptsächlich in tolle Effekte und nicht in eine gute Story gesteckt wurde. Daher floppte der zweite Teil dann auch an den Kinokassen und auf DVD, und damit war für viele Fans das Ende der Riddick-Reihe beschlossene Sache. Nicht so für Vin Diesel, der Riddick vom ersten Film an ins Herz geschlossen hatte. Jahrelang versuchte er Produzenten von einem dritten Teil zu überzeugen. Am Ende gelang es ihm mit Hilfe einer zusätzlichen Hypothek auf sein Haus das Geld für den dritten Teil zusammen zu kriegen. Und wie ich finde, hat sich dieses Risiko gelohnt.

Zu Beginn sehen wir Riddick, wie wir ihn im Jahre 2004 zurückgelassen haben: als Herrscher der Necromonger. Doch die Jahre des Herrschens haben ihn müde, faul und nachlässig gemacht. So gelingt es dem hinterlistigen Vaako ihm eine Falle zu stellen, und ihn auf einem verlassenen Planeten voller Gefahren zurück zu lassen. Hier muss sich Riddick auf seine furianischen Instinkte verlassen und wieder lernen zu überleben. Nebenbei gelingt es ihm auch noch eine Art wilden Hund zu zähmen und zu seinem Sidekick zu machen. Dieser Einstieg, der das erste Drittel des Films bestimmt, hätte besser nicht sein können. Nachdem Riddick wieder ganz der Alte ist, wird es dann aber auch Zeit von dem Planeten herunter zu kommen, denn es zeichnet sich ab, dass es auf dem Planeten noch weit größere Gefahren in Form von Riesenskorpionen gibt. Diese kommen zwar nur bei Regen an die Oberfläche, dumm nur, dass die Regenzeit anbricht. Und was macht man wenn man Richard B. Riddick ist, und von einem verlassenen Planeten herunterkommen will? Man ruft einfach Kopfgeldjäger, die es immer noch auf seinen Kopf abgesehen haben…

Hier sieht man wieder, wie die Reduktion auf die wichtigsten Aspekte einem Film gut tun kann. Das kleinere Budget führt dazu, dass die Effekte in dne Hintergrund treten, und mehr Wert auf Story und Erzählstil gelegt wird. Das hat „Riddick“ sehr gut getan, und trotz zwischenzeitlicher Längen kommt der dritte Teil der Reihe sehr nah an den ersten heran und macht Lust auf den (mittlerweile bestätigten) vierten Teil. Ich kann nur sagen: alle Riddick und Sci-Fi-Action-Fans sollten sich diesen Film anschauen. Am besten auf Englisch und in der 6 Minuten längeren Extended Version, die auf der BluRay zu finden ist.

Note: eine klare 1

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