BluRay Kritik: The Purge: Anarchy

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Zweiter Teil des dystopischen Thrillers

The Purge: Anarchy spielt im Jahr 2023, also genau ein Jahr nach dem ersten Teil. Wieder steht die alljährliche Purge-Nacht an, die Säuberungsnacht in der alle Verbrechen, inklusive Mord, für 12 Stunden legal ist. Diese Mal verfolgen wir drei Gruppen von Leuten die es in der Purge Nacht zumeist unfreiwillig auf die Straßen einer Großstadt verschlagen hat, wo sie nun versuchen die 12 Stunden zu überstehen ohne von einer der umherstreifenden Gruppen mordlüsterner Irrer getötet zu werden.

Im zweiten Teil erfährt man durch Verlagerung des Settings von einer schicken Vorstadtsiedlung im ersten Teil hin zum Überlebenskampf mitten in einer Großstadt mehr über das dystopischen „neuen Amerika“ und die Hintergründe der Purge Nacht. Besonders dass die zugehörigen der untersten Gesellschaftsschichten durch die Purge dezimiert werden sollen um so die reiche, zumeist weiße Oberschicht zu stärken wird dieses Mal in aller Deutlichkeit dargestellt. Die Gewaltinszenierungen sind zumeist hart aber im Rahmen der Geschichte notwendig. Die Atmosphäre durchweg bedrohlich und verstörend. Und es wirft die Frage auf: wenn es 12 Stunden keine „Verbrechen“ gäbe, wie würde eine Gesellschaft darauf reagieren? Ich denke The Purge stellt dies erschreckend realitätsnah dar. Einziges die teils etwas hölzern agierenden und nicht durchweg überzeugenden schauspielerischen Leistungen können als kleines Manko angeführt werden.

Ansonsten zeigt „The Purge: Anarchy“ eine Zukunft, die wir uns so sicher nicht wünschen würden.

Note: 1-2

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