Blu-Ray Kritik: Kill your Friends

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American Psycho meets Wolf of Wallstreet meets High Fidelity

Steven Stelfox (Nicholas Holt) hat vieles, wovon andere nur träumen können. Zu diesen Dingen gehört aber auch ein knallharter Job. Steven ist A&R Manager beim Plattenlabel Unigram und dieser verlangt ihm alles ab, er muss jeden Tag nach durchzechten Nächten perfekt funktionieren. Hinzu kommt, dass er immer den richtigen Riecher haben muss, entgeht ihm ein Hit ist es ein persönlicher Verlust, hat er ihn entdeckt, heimsen die höheren Tiere die Lorbeeren ein. Kein Wunder, dass der Konkurrenzkampf auch riesig ist.

Nachdem er kräftig mitgeholfen hat, seinen Boss abzusägen, hat er natürlich große Hoffnungen den Posten selbst zu übernehmen. Als jedoch sein fauler Kollege befördert wird, brennen ihm die Sicherungen durch und er bringt ihn kurzerhand um, natürlich in der Annahme, er wäre der einzige logische Nachfolger. Den Ermittler hält er sich vom Leib, indem er ihm vage einen Plattendeal in Aussicht stellt.

Selbstverständlich kommt es jedoch anders als gedacht: Steven wir zwar kurzzeitig befördert, aber nur, um die Lücke so lange zu füllen, bis sein größter Widersacher aus einer rivalisierenden Firma zu Unigram wechselt.

Der Film streut immer wieder Szenen ein, in der die vierte Wand gesprengt wird und der Hauptdarsteller das Publikum direkt anspricht. Außerdem ist nicht immer ganz klar, ob sich die Szene gerade nur im Kopf von Steven abspielt.

Fazit: Ein unterhaltsamer und kurzweiliger Film, der die Welt der Musikproduzenten unter die Lupe nimmt. Wahrscheinlich nichts für Leute, die eine romantische Vorstellung von der Musikindustrie haben und behalten wollen.

Schulnote: 2-

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