CD-Kritik: Bullyparade – Das Comedy-Hörspiel zum Film

 

Der Film zum Nachhören.

Bullyparade. Ha, das waren noch Zeiten damals auf Pro 7. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, nahezu jede Folge der Bullyparade gesehen zu haben. Wenn nicht abends direkt, dann über VHS
(für die U 30 : das sind diese hässlichen dicken Plastikschachteln mit so Magnetband drin) am nächsten Tag. Über die Jahre sind mir die Charaktere  natürlich auch ans Herz gewachsen. Scheinbar erging es Michael „Bully“ Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian ähnlich und so entschlossen sie sich zu einem Revival der legendären Bullyparade, diesmal jedoch nicht als Serie sondern als XXL im Kinoformat. Und da sind sie wieder : die Kasirske Brothers, Winntou und Old Shatterhand, Franz, Sissy und ihr Feldmarschall, Lutz und Löffler und auch die Besatzung des Traumschiff Surprise, diesmal verstärkt vom bierseligen Siggi und dem Yeti, der diesmal nicht nur
am Nachmittag sein Unwesen treibt. So, und was hat das nun alles mit einem Hörspiel zu tun ? Eigentlich nichts, denn es handelt nur um eine Zusammenstellung der besten Szenen aus dem gleichnamigen Kinofilm, eben der Film zum Nachhören, gelegentlich unterbrochen durch die Filmmusik.

Ob der Film nun unbedingt sein musste, sei an dieser Stelle nicht zu bewerten. Das Hörspiel dazu ist eine clevere Idee, aber mehr auch nicht. Man kennt zwar sofort die Stimmen, es fehlen aber die
Gesichter dazu. Leider.

Schulnote : 3 +

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