Alice in Chains – Black Gives Way The Blue

Alice in Chains sind zurück! War da nicht was? Stimmt, der erste Sänger der Band Layne Staley ist 2002 leider von uns gegangen. Der neue Sänger Villiam DuVall hat voher bereits mit der Band Comes with the Fall Erfolge gefeiert, und mit Alice in Chains  Gitarrist Jerry Cantrell für dessen Soloprojekt zusammengearbeitet. Da das Song-Material schon in den 90ern hauptsächlich von Jerry Cantrell stammte, welcher die 2. Gesangslinie des für Alice in Chains bekannten markanten zweistimmigen Gesangs übernimmt, hat sich stilistisch (gott sei dank) nicht so viel geändert. Zähe teils doomige Gitarrenriffs mit Gesangslinien wie sie nur von dieser Band stammen können, und diese hymnischen Refrains, die sich spätestens beim zweiten Hördurchgang wie ein Wiederhaken in die Gehörgänge bohren (Paradebeispiel: „Check my Brain“). Hinzu kommen die wunderschön gefühlvollen Balladen („Your Decision“, „Private Hell“), die diese Band ebenfalls bekannt gemacht haben. Einen besonderen Anspieltip stellt der Titeltrack „Black Gives Way The Blue“, ein Nachruf für den verstorbenen Layne, bei dem Sir Elton John höchstpersöhlich das Klavier übernimmt.

William DuVall fügt sich dabei sehr gut in das Soundbild der Band ein. Er ist keine stimmliche Kopie des alten Sängers sondern verleiht dem ganzen seine eigene Note. Dies ist besonders bei „Acid Bubble“ zu hören. Leider ist seine Stimme allerdings meist ein wenig zu stark in den Hintergrund gemischt, so dass Cantrell das Gesangsklangbild dominiert. Dies ist das einzige Manko des neuen Albums. Bei den älteren Scheiben war eben dieser Dualismus zwischen den Sängern Layne und Cantrell das magische  Etwas, was die Band so besonders machte. Leider ist dies dadurch etwas verschwunden. Alles in Allem ist „Black Gives Way The Blue“  trotzdem ein super Album, welches man jedem Rockfan wärmstens empfehlen kann.

Note: 2 +

www.aliceinchains.com

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